Gesprächsfestival

Das weltweit erste Gesprächsfestival (eng. Conversation Festival) ist eine Gelegenheit unsere Neugierde zu entdecken. Als Kinder haben wir viel Zeit damit verbracht zu fragen. Wir haben gefragt um Antworten zu bekommen und um zu erfahren, was wir noch fragen könnten. Durch diese Neugierde lernen wir beim Gesprächsfestival eine unbekannte Person kennen. Das Ziel ist den Mensch gegenüber zu verstehen und dadurch Respekt und Akzeptanz für andere Lebensrealitäten zu entwickeln. Die Idee geht auf Theodore Zeldin (85) – Oxford Philosopher und Historiker – zurück. Er gründete 2001 die Oxford Muse Foundation, die mit internationalen Partnern kleinere, vergleichbare Veranstaltungen u.a. am WEF, in Turin, Beijing, Delhi, Istanbul und Johannesburg durchführte. 

Die Besuchenden werden zu zweit an einen Tisch geführt. Auf dem Tisch finden sie ein Menü mit Fragen. Dieses Menü ist aufgebaut wie eine Speisekarte: 25 Fragen eingeteilt nach Vorspeisen, Hauptgang und Dessert. Die Fragen sind so gestellt, dass sie Ähnlichkeiten aufzeigen und die Teilnehmenden zum Reflektieren über sich selbst und ihre Stereotypen anregen. Das Ergebnis des Gesprächs ist vergleichbar mit einem Auslandsaufenthalt nachdem man die eigenen Kultur in einem neuen Licht wahrnimmt.

Fakten auf einen Blick

Was? Das Gesprächsfestival ermöglicht durch 1-zu-1-Gespräche Akzeptanz und Respekt für andere Lebensrealitäten zu entwickeln

Für wen? Für die ganze Bevölkerung – Je diverser die Besuchenden sind, desto besser wird der Event

Zielsetzung? Teilnehmenden dazu anzuregen über Ihre Kultur und Stereotypen zu reflektieren und so mehr Akzeptanz und Respekt für andere Lebensrealitäten zu entwickeln

Welche Sprachen? Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch

Wann? Samstag, 31. August 2019 zwischen 14.00 und 21.00 Uhr

Wo? Bahnhofshalle des Hauptbahnhofs Zürich

Teilnahmekosten? Gratis

Wie viele? Tausend Besuchende